Human Quest TV-Show 786 Global Tour

786 Global Tour

786 Global ist ein ganz besonderes Projekt.
Es ist quasi das „Urprojekt“ oder „die Mutter aller Projekte“ und wurde für mein persönliches Hauptanliegen geschaffen:
Den Meeresschutz.
bzw.
„Den Meeresschutz populär zu machen“

( => Das Basis-Konzept für die TV-Show kann hier abgerufen werden.)

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Eine der ersten Fragen die oft gestellt wird, ist: „Was bedeutet 786?“

786 hat sogar drei Bedeutungen!

  1. Es reflektiert die Route welche mit einem Segelboot abgefahren werden sollte.
    (der 7er): Von der Karibik die US-Ostküste nach Norden, durch die NW-Passage bis zu den Aleuten in Alaska.
    (der 8 er): Der ist riesig! Sein oberer Kreis folgt der US-West Küste, Mittelamerika, Pazifik, Neuseeland, Australien (Ost-Teil), Solomonen, Indonesien, Thailand, Japan, Hawaii und retour zur W-Küste der USA…. sein unterer Kreis ist im Prinzip eine Umrundung von Südamerika bis retour in die Karibik.
    (der 6 er) Beginn eigentlich für das erste Teilstück von Europa in die Karibik, folgt aber nun der E-Küste von Südamerika retour bis zum Absprung zur Südspitze von Afrika, weiter zur Westküste Australiens, um den Kreis über Sri Lanka, Indien, Malediven, Seychellen zurück nach Südafrika zu schließen.
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  2. Die Reise sollte in alle SIEBEN Weltmeere führen, ACHT Jahre dauern und dabei SECHS Kontinente erreichen.
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  3. 786 ist eine „heilige Zahl“ im Islam. Das hat aber gar nichts mit dem Islam zu tun, sondern wurden die frühen arabischen Seefahrer häufig mit dem hinduistischen bzw. budhistischen „Om-Zeichen“ konfrontiert, welches eines der „ultimativen Friedens-Symbole“ ist.
    Dieses „Om“ sieht einer kaligraphischen Darstellung der arabischen Ziffern für „7“, „8“, und „6“ sehr ähnlich, weshalb die Araber dachten, dass das eine heilige Zahl sein müsse – und sie ebenfalls „heilig“ machten.
    Auch entspringt das „Om“ (Ahm) dem gleichen Stamm wie unser „Amen“.
    …und 786 wollte immer als ein ultimatives Friedensprojekt verstanden werden.
    (Weitere Informationen dazu gibt es zB unter dieser, wiewohl ein wenig esoterisch angehauchten, externen, Quelle)

Frage 2: „Wie ist das Projekt 786 entstanden?“

Als ich Ende der 1970er Jahre (ja, so lange ist das schon her!), zum ersten mal mit der Hochseesegelei (im Mittelmeer und im Roten Meer) in Berührung kam, war ich nicht nur „infiziert“, sondern „segeln“ war auch ein kulinarisches „Schlaraffia“.
Ca. 1 Stunde bevor man etwas essen wollte, hat man die Angel ausgeworfen und konnte sicher sein, einen ganz frischen und leckeren Fisch, pünktlich zum Abendbrot, am Tisch zu haben.

Im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte wurde nicht nur die Verschmutzung der Meere immer unübersehbarer, sondern auch das Verschwinden von Fisch.
2013/2014 habe ich eine Reise von knapp über 2.000 Seemeilen gemacht, einige Wochen insgesamt auf See, und habe in dieser Zeit keinen einzigen Fisch mehr gefangen.

Gemütliche kleine Fischrestaurants in den romantischen Häfen am Mittelmeer können zwar darüber hinwegtäuschen, aber das Mittelmeer ist so gut wie tot. Leergefischt.
(Der Fisch den man dort glaubt besonders „frisch“ zu bekommen, stammt aus den gleichen (verfluchten!) „Aquakulturen“, wie jener der in heimischen Tiefkühlregalen liegt.)
Auf reichhaltiges Angebt von Fisch angewiesene Predatoren, wie die Mönchsrobbe oder der Delfin, sind zwischenzeitlich bereits so gut wie ausgestorben, während die „Botschafter toter Meere“, wie die (tödliche) „Portugiesische Galleere“, eine Quallen-Art, sich invasiv auf dem Vormarsch befinden.

Wenn man so viel Zeit am Meer verbringt wie ich, kann man gar nicht umhin als das zu bemerken.
Gleichzeitig muss man begreifen, dass es niemanden zu interessieren scheint!

Die „Meere sterben uns buchstäblich unterm Hintern weg“ und weil sie auf den Blick so gar nicht „krank aussehen“ glaubt(e) Dir kein Mensch, ganz gleich wie viele Beweise Du auf den Tisch legst.

Natürlich habe ich mich zunächst nach „Gleichgesinnten“ umgesehen, nach NGO’s wo ich mich einbringen könnte um meinen Teil dazu beizutragen unsere Meere zu retten, bevor es zu spät ist.
(Mit dann absolut unvorstellbar furchtbaren Folgen für die Menschheit!)

Nach vielen Jahren und vielen Versuchen kam ich zu folgender Erkenntnis:
(a) All diese Gruppen wachsen nur extrem langsam. Es gibt kaum „Neuzugänge“ von (dringends benötigten!) Aktivisten.
(b) Jene die „es begriffen haben“ unterhalten sich auch fast ausschließlich nur mit jenen, welche es ebenfalls bereits begriffen haben. „Aktionen nach Aussen“ sind zwar streckenweise sehr spektakulär, sprechen aber nur die „Sensationslust“ der Menschen an – nicht ihr „waches Bewusstsein“ und führen daher auch zu kaum einer nennenswerten Veränderung individuellen Verhaltens.
(c) Eine ganze Reihe dieser NGO’s, besonders die Größten, spielen sich in Wahrheit nur als „edle Ritter“ auf, sind aber bei näherer Beleuchtung nur „Konzerne“ deren einziges Ziel die Gewinn-Maximierung ist und die dabei das Glück haben auf unglaublich viele Idealisten (die das nicht durchschauen) als „kostenlose Arbeitskräfte“ zurückgreifen zu können.  (siehe auch ein Blogpost zu den „Evil Four“ auf dieser Seite)

Mir wurde klar: Nur wenn wir die Massen der Menschheit zu einem Umdenken veranlassen können, hat „Meeresschutz“ eine Chance, die gebotenen Ziele auch zu erreichen.

Bloß: WIE sollte das klappen?
Wie kann man die Massen erreichen, die noch dazu zunehmend von alltäglichen Existenz-Sorgen geplagt werden und wahrlich „keinen Nerv mehr haben“, sich mit (scheinbar) abstrakten Themen, die sie noch nicht einmal während des jährlichen Strandurlaubes „physisch wahrnehmen“ können, zu beschäftigen.

Um herauszufinden WO es einen Punkt geben könnte, an welchem man die Menschen „abholen“ und für das Thema sensibilisieren könnte, ließ ich „einen normalen Arbeitstag“ vor meinem geistigen Auge ablaufen:

  • Brutal früh reisst einen der Wecker aus dem Schlaf
  • „Ferngesteuert“ wird geduscht, gefrühstückt, die Kids in Schule/Kindergarten verfrachtet und der Weg in die Arbeit angetreten.
  • Die Arbeitstage werden immer unerfreulicher, und ständig sitzt die Angst im Nacken den Job zu verlieren. Und das bei dem ständigen „Gegendruck“, durch den stets wachsenden Schuldenberg, ohne welchem der „unverzichtbar“ gewordene Lebensstandard, gar nicht gehalten werden kann.
  • Schließlich rast man irgendwie von der Arbeit, holt gerade noch rechtzeitig die Kids ab, am Weg nach Hause in den Supermarkt, daheim: Kids beschäftigen, Haushalt erledigen, Abendessen zubereiten, Kids ins Bett befördern… und dann?
  • DANN, KOLLABIERT MAN AUF DER COUCH! Die Fernbedienung in der Hand, lässt man sich von irgend welchen Programmen berieseln, erfreut sich an seichten „Trash-TV-Shows“ die vielleicht sogar Menschen zeigen, denen es immer noch sogar ein wenig schlechter geht, oder die einen sonst irgendwie an „Abenteuern“ teil haben lassen, für die man selber keine Kraft mehr hat.
    Alles um langsam aus dem „Overdrive“, dem „Hype des Tages“ wieder herunter zu kommen, um ins Bett fallen zu können, um irgendwie zu genug Schlaf zu kommen, um das ganze Spiel am nächsten Tag von neuem zu meistern……

WIE soll man Menschen, die in einem solchen alltäglichen „Korsett des Wahnsinns“ stecken, erreichen?
WO soll man diese Menschen „abholen“, um ihnen klar zu machen, dass sie diesen Planeten, den einzigen den wir nun mal zur Verfügung haben, durch IHR EIGENES VERHALTEN ZERSTÖREN?
WELCHE Chance soll man haben, den Menschen klar zu machen, dass es gar keinen Sinn hat zu versuchen den Kids ein „abbezahltes Einfamilienhaus“ und etwas Bargeld zu hinterlassen, wenn man ihnen gleichzeitig einen verwüsteten Planeten hinterlässt, auf dem sie gar nicht mehr überleben können?

Und eines Tages hatte ich einen Einfall:
„Trash TV“? Habe ich an „Trash TV“ gedacht?
Ist dieses „Trash-TV“ die einzige Zeit des Tages, wo sich die Menschen beim zusehen ein wenig entspannen, ein wenig die Lasten des Alltages abstreifen, ein wenig zur Ruhe kommen und dadurch ein wenig aufnahmebereiter werden?

Und damit war die Idee für 786 Global geboren.

Das Meer selbst hat alle Attribute, die wir eigentlich brauchen, um die Menschen zu erreichen!

  • Abenteuer
  • Romatik auf See
  • Assoziationen mit dem letzten Urlaub
  • Bilder von fernen Länder
  • Mit leichtem Fernweh mitträumen
  • Action (dafür sorgt schon die Natur)
  • Spannende Berichte und Aufnahmen
  • …und so „ganz nebenbei“, „unterschwellig“, „lustig verpackt“, ohne „lehrmeisterlich erhobenem Zeigefinger“ bietet dieses „Trash-TV“ genau jene Plattform mit welcher sich die Botschaft transportieren lässt.
    ( => Das Basis-Konzept für die TV-Show kann hier abgerufen werden.)

So, dass die Zuseher gar nicht wirklich mitbekommen, dass ihnen eine „Botschaft vermittelt wird“.
Aber wenn man „zufällig“ immer wieder Gespräche und Gesprächsfetzen mitbekommt, die sich immer wieder um das gleiche Thema drehen, dann muss man sich irgendwann einfach fragen:
„Wovon reden die da in der Sendung immer wieder?“
Und irgendwann wird die Neugier zu groß.
Man setzt sich an den PC und fragt „Tante Google“ was sie zu diesem Thema anzubieten hat….. und an einschlägigen Informationen mangelt es wahrlich nicht!

Unsere Überzeugung ist, dass WISSEN, welches man sich aus eigenem Antrieb, aus eigenem Interesse erwirbt, auch ein nachhaltiges Wissen ist, aus welchem sich fast unweigerlich ein anderes Verhalten ergeben muss.

Sobald also unsere Zuseher sich aus eigenem Antrieb hinsetzen um sich zu informieren, haben wir gewonnen.
Dann hat das Meer gewonnen.
Dann hat die Menschheit gewonnen.
…und damit eine wirkliche Chance zu überleben.

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